Elisabeth
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AUSZEIT 2005
Abschluss der Auszeit 2005/ Eine Aktion des Erzbistum Freiburg
katholon.net // Thema anzeigen - Abschluß der Auszeit 2005
Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Auszeit 2005,
die Zeit mit den vorgegebenen Impulsen ist zu Ende. Es ist gut so, damit Neues beginnen kann. Es braucht einen Abschluss, einen Blick darauf, was für mich selbst an Wert da ist bzw. gewonnen wurde. Und: Einen Blick darauf, was vor mir liegt.
Ich kann mich fragen:
- Was ist in mir lebendig (geworden)? - Welche Hilfen sind mir wichtig geworden? - Welche Sehnsüchte und Wünsche zeigen sich mir für mein weiteres geistliches Leben? - Welche Hilfen brauche ich für mein Weitergehen? - Welche Möglichkeiten von Weg-Begleitung entsprechen mir? - Wünsche ich mir eine persönliche Weg-Begleitung? - Möchte ich den Übungsweg, den ich in der AUSZEIT kennen gelernt habe, vertiefen? - Was entspricht mir persönlich dabei?
Bleibt ein "Rest"? Kann ich das so annehmen oder hadere ich mit mir, meinen Umständen, meinen Misserfolgen? Kann ich zulassen, dass ich selbst unterwegs bin in meinem Alltag, mit allem, was zu mir gehört? Dass ich Anfänger/in bin - heute, morgen und übermorgen?
Auch im Annehmen, dass ich eigentlich bruchstückhaft lebe, kann ich ahnen, verspüren, wahr-nehmen, dass es etwas Größeres gibt, etwas alles Übertreffendes, Übersteigendes, worauf meine Unfertigkeit, meine Bruchstückhaftigkeit hinweist. Ich darf mich meiner eigenen Wirklichkeit stellen, ohne gleich zu zensieren, ohne den Maßstab anzulegen, wie ich, wie "es" sein soll. Im Ja-sagen zu mir und meiner Wirklichkeit kann ich vielleicht entdecken oder erahnen, dass ich sein darf mit allem, was zu mir gehört...
Im Anhalten und Aufatmen mich selbst und das Da-sein Gottes verspürend, darf ich wagen, dem Leben zu trauen.
Im Anhalten und Aufatmen wacher werdend, darf ich Beschenkte/r und Schenkende/r, darf ich Geliebte/r und Liebende/r sein, konkret und alltäglich.
Nicht die guten Vorsätze sind es, die mich weiterbringen. Sondern: Ich darf mich daran freuen, was in mir lebendig ist, lebendig geworden ist. Dem gilt es Raum und Zeit zu geben. Entscheidungen sind dabei notwendig, aber nicht in dem Sinne, dass daraus wieder hohe Einsätze von Zeit, Kraft, Organisation mich fordern, sondern dass ich liebevoll mich meiner eigenen Wirklichkeit stelle, immer wieder mich einübe in 'Anhalten und Aufatmen' ...
Vielleicht suchen Sie auch intensivere AUSZEITEN abseits von Ihrem Alltag an einem ruhigen und besinnlichen Ort – dann laden wir Sie zu den Meditationswochenenden und (Kurz-)Exerzitien des Referates Spirituelle Bildung ein; sie werden veröffentlicht unter http://www.erzbistum-freiburg.de/68.0.html
Außerdem weisen wir auf die wöchentlichen Meditationen zum Sonntagsevangelium hin: http://www.erzbistum-freiburg.de/65.0.html Diese Meditationen können Sie auch per Mail abonnieren: http://www.erzbistum-freiburg.de/319.0.html
Bitte beachten Sie: Wir werden in den nächsten Tagen alle für die Auszeit 2005 gespeicherten Mailadressen aus Datenschutzgründen löschen.
Wir wünschen Ihnen gesegnete Kar- und Ostertage!
Ihr AUSZEIT-Team
Joachim Holub Maria Holub Dr. Norbert Kebekus Pfr. Hermann-Josef Kreutler Bettina Richter-Klahs
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Auszeit 20.Folge/ Eine Aktion des Erzbistum Freiburg
katholon.net // Thema anzeigen - Vierte Woche: "Die den WEG befolgen" Apg 9,2 (Fre
"Vierte Woche: " Die den WEG befolgen" Apg 9,2
20. Geht hinaus! (Freitag, 18. März)
IMPULS
Geht hinaus in euren Tag ohne vorgefasste Ideen und vorausgeahntes Ermatten, ohne Absicht mit Gott, ohne Bescheidwissen über ihn, ohne Begeisterung, ohne Bibliothek. Brecht auf, ihm zu begegnen. Brecht auf ohne vorgezeigten Weg, ihn zu entdecken, denn wisst: man trifft ihn unterwegs und nicht am Ziel. (Madeleine Delbrêl)
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Auszeit, 19. Folge/ Eine Aktion des Erzbistum Freiburg
katholon.net // Thema anzeigen - Vierte Woche: "Die den WEG befolgen" Apg 9,2 (Don
"Vierte Woche: " Die den WEG befolgen" Apg 9,2 19. Unterwegs geschieht Entscheidendes (Donnerstag, 17. März)
IMPULS :
So erreichten sie das Dorf, zu dem sie unterwegs waren. Jesus tat, als wolle er weitergehen, aber sie drängten ihn und sagten: Bleib doch bei uns; denn es wird bald Abend, der Tag hat sich schon geneit. Da ging er mit hinein, um bei ihnen zu bleiben. Und als er mit ihnen bei Tisch war, nahm er das Brot, sprach den Lobpreis, brach das Brot und gab es ihnen. Da gingen ihnen die Augen auf, und sie erkannten ihn; dann sahen sie ihn nicht mehr. Und sie sagten zueinander: Brannte uns nicht das Herz in der Brust, als er unterwegs mit uns redete und uns den Sinn der Schrift erschloss? Noch in derselben Stunde brachen sie auf und kehrten nach Jerusalem zurück, und sie fanden die Elf und die anderen Jünger versammelt. Diese sagten: Der Herr ist wirklich auferstanden und ist dem Simon erschienen. Da erzählten auch sie, was sie unterwegs erlebt und wie sie ihn erkannt hatten, als er das Brot brach. (LK 24,28-35)
VERTIEFUNG:
Auch dieser Schrifttext, der zweite Teil der Begegnung der Emmausjünger mit dem Auferstandenen, ist mir vielleicht vertraut. Was spricht mich heute an? Ich kann auf die Sehnsucht der beid....."
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Auszeit 18. Folge/ Eine Aktion des Erzbistum Freiburg
katholon.net // Thema anzeigen - Vierte Woche: "Die den WEG befolgen" Apg 9,2 (Mi
"Verfasst am: Di März 15, 2005 22:10 Titel:
Vierte Woche: "Die den WEG befolgen" Apg 9,2 (Mi Vierte Woche: " Die den WEG befolgen" Apg 9,2 18.
Aufgebrochen und neu angesprochen (Mittwoch, 16. März)
IMPULS
Am ersten Tag der Woche waren zwei von den Jüngern auf dem Weg in ein Dorf namens Emmaus, das sechzig Stadien von Jerusalem entfernt ist. Sie sprachen miteinander über all das, was sich ereignet hatte. Während sie redeten und ihre Gedanken austauschten, kam Jesus hinzu und ging mit ihnen. Doch sie waren wie mit Blindheit geschlagen, so dass sie ihn nicht erkannten. Er fragte sie: Was sind das für Dinge, über die ihr auf eurem Weg miteinander redet? Da blieben sie traurig stehen und der eine von ihnen - er hieß Kleopas - antwortete ihm: Bist du so fremd in Jerusalem, dass du als einziger nicht weißt, was in diesen Tagen dort geschehen ist? Er fragte sie: Was denn? Sie antworteten ihm: Das mit Jesus aus Nazareth. Er war ein Prophet, mächtig in Wort und Tat vor Gott und dem ganzen Volk. Doch unsere Hohenpriester und Führer haben ihn zum Tod verurteilen und ans Kreuz schlagen lassen. Wir aber hatten gehofft, dass er der sei, der Israel erlösen werde. Und dazu ist heute schon der dritte Tag, seitdem das alles g...."
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Auszeit 17. Folge/ Eine Aktion des Erzbistum Freiburg
katholon.net // Thema anzeigen - Vierte Woche: "Die den WEG befolgen" Apg 9,2(Diens
"Vierte Woche: " Die den WEG befolgen" Apg 9,2
17. Lebenswandel: Wandeln und verwandelt werden (Dienstag, 15. März)
IMPULS
Zu den alltäglichsten Dingen unseres alltäglichen Alltags gehört das Gehen. Man denkt nur daran, wenn man nicht mehr gehen kann, sondern eingesperrt und gelähmt ist. Dann empfindet man das Gehenkönnen plötzlich als Gnade und als Wunder. Wir sind nicht Pflanzen, die an eine ganz bestimmte vorgegebene Umwelt gebunden sind, wir suchen selbst unsere Umwelt auf, wir verändern sie, wir wählen und - gehen. Wir erleben uns im Wandeln als die sich selbst Wandelnden, als die Suchenden, die erst noch ankommen müssen. Wir erfahren, dass wir die Wanderer zu einem Ziel, aber nicht die ins bloß Leere Schweifenden sein wollen. ... Wir sprechen von einem Lebenswandel, und die erste Bezeichnung der Christen war die der \u201ALeute vom Wege' (Apg 9,2) (Karl Rahner)
VERTIEFUNG
Ich lasse mich von den Worten Karl Rahners ansprechen. Christsein ist in der Tat kein Standpunkt, sondern ein Weg. Der Weg der Nachfolge Jesu. Wie sieht mein Gehen zur Zeit aus? Wie erlebe ich mich zur Zeit bei meinem "Wandeln" - bei meinem "Lebenswandel"? Bin ich eher suchend oder habe ich....."
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Auszeit 16. Folge/ Eine Aktion des Erzbistum Freiburg
katholon.net // Thema anzeigen - Vierte Woche: " Die den WEG befolgen" Apg 9,2(Mont
"Vierte Woche: " Die den WEG befolgen" Apg 9,2
16. Wie die Gänse....?! (Montag, 14. März)
IMPULS
Die Christen leben wie Gänse auf einem Hof. An jedem siebten Tag wird eine Parade abgehalten, und der beredsamste Gänserich steht auf dem Zaun und schnattert über das Wunder der Gänse, erzählt von den Taten der Vorfahren, die einst zu fliegen wagten und lobt die Gnade und Barmherzigkeit des Schöpfers, der den Gänsen Flügel und den Instinkt zum Fliegen gab. Die Gänse sind tief gerührt, senken in Ergriffenheit die Köpfe und loben die Predigt und den beredten Gänserich. Aber das ist auch alles. Eines tun sie nicht - sie fliegen nicht, denn das Korn ist gut und der Hof sicher. (nach Sören Kierkegaard)
VERTIEFUNG
Ein provozierender Text von Sören Kierkegaard - ich lasse mich ansprechen... Wo erlebe ich mein Leben als eingerichtet, etabliert, der Bequemlichkeit unterworfen? Gibt es auch in meinem Unter-WEG-ssein als Christ den gesicherten Hof, gutes Korn zuhauf, das mein \u201AFliegen' verhindert? Vielleicht gibt es einen konkreten Schritt, den ich längst tun will - eine Verheißung, die schon länger lockt?
GEBET
Mit allem, was sich jetzt in mir bewegt, komme ich mit Gott "
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Auszeit 15. Folge / Eine Aktion des Erzbistum Freiburg
katholon.net // Thema anzeigen - 3. Woche: Zusage Jesu Christi: Ich bin der WEG (Freitag)
"15. Aufgerichtet (Freitag, 11. März)
IMPULS
Als Jesus sie sah, rief er sie zu sich und sagte: Frau, du bist von deinem Leiden erlöst. Und er legte ihr die Hände auf. Im gleichen Augenblick richtete sie sich auf und pries Gott. (Lk 13,12-13)
VERTIEFUNG
Noch einmal lasse ich mich von dieser Begegnung zwischen Jesus und der gebeugten Frau berühren. Jesus wird für die Frau d e r WEG zu einem neuen Leben: In der Begegnung mit ihm darf sie liebende Zuwendung spüren, wird sie herausgerufen aus der Verkrümmung, aus Not und Leid.... Jesus spricht sie an und berührt sie. Die Frau lässt es geschehen. Sie richtet sich an Jesus aus und wird von ihm aufgerichtet. Mag und kann ich hören, welche Worte Jesus an mich richtet?
GEBET
Meine engen Grenzen, meine kurze Sicht bringe ich vor dich. Wandle sie in Weite. Herr, erbarme dich! Meine ganze Ohnmacht, was mich beugt und lähmt, bringe ich vor dich. Wandle sie in Stärke. Herr, erbarme dich! Mein verlornes Zutraun, meine Ängstlichkeit bringe ich vor dich, wandle sie in Wärme. Herr, erbarme dich! Meine ganze Sehnsucht nach Geborgenheit bringe ich vor dich"
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