Elisabeth
http://20six.de/elisabeth
powered by 20six.de
|
|
Lesung und Evangelium zum Tage!
Lesung und Evangelium zum Tage: Di, 14.06.2005
Dienstag, 14 Juni 2005
Hl. Burchard , Hl. Elischa , Hl. Gottschalk , Meinrad Eugster
Zweiter Brief des Apostel Paulus an die Korinther 8,1-9.
Brüder, wir wollen euch jetzt von der Gnade erzählen, die Gott den Gemeinden Mazedoniens erwiesen hat. Während sie durch große Not geprüft wurden, verwandelten sich ihre übergroße Freude und ihre tiefe Armut in den Reichtum ihres selbstlosen Gebens. Ich bezeuge, daß sie nach Kräften und sogar über ihre Kräfte spendeten, ganz von sich aus, indem sie sich geradezu aufdrängten und uns um die Gunst baten, zur Hilfeleistung für die Heiligen beitragen zu dürfen. Und über unsere Erwartung hinaus haben sie sich eingesetzt, zunächst für den Herrn, aber auch für uns, wie es Gottes Wille war. Daraufhin ermutigten wir Titus, dieses Liebeswerk, das er früher bei euch begonnen hatte, nun auch zu vollenden. Wie ihr aber an allem reich seid, an Glauben, Rede und Erkenntnis, an jedem Eifer und an der Liebe, die wir in euch begründet haben, so sollt ihr euch auch an diesem Liebeswerk mit reichlichen Spenden beteiligen. Ich meine das nicht als strenge Weisung, aber ich gebe euch Gelegenheit, angesichts des Eifers anderer auch eure Liebe als echt zu erweisen. Denn ihr wißt, was Jesus Christus, unser Herr, in seiner Liebe getan hat: Er, der reich war, wurde euretwegen arm, um euch durch seine Armut reich zu machen.
Psalm 146,2.5-9.
Ich will den Herrn loben, solange ich lebe, meinem Gott singen und spielen, solange ich da bin. Wohl dem, dessen Halt der Gott Jakobs ist und der seine Hoffnung auf den Herrn, seinen Gott, setzt. Der Herr hat Himmel und Erde gemacht, das Meer und alle Geschöpfe; er hält ewig die Treue. Recht verschafft er den Unterdrückten, den Hungernden gibt er Brot; der Herr befreit die Gefangenen. Der Herr öffnet den Blinden die Augen, er richtet die Gebeugten auf. Der Herr beschützt die Fremden und verhilft den Waisen und Witwen zu ihrem Recht. Der Herr liebt die Gerechten, doch die Schritte der Frevler leitet er in die Irre.
Evangelium nach Matthäus 5,43-48.
Ihr habt gehört, daß gesagt worden ist: Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen. Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen, damit ihr Söhne eures Vaters im Himmel werdet; denn er läßt seine Sonne aufgehen über Bösen und Guten, und er läßt regnen über Gerechte und Ungerechte. Wenn ihr nämlich nur die liebt, die euch lieben, welchen Lohn könnt ihr dafür erwarten? Tun das nicht auch die Zöllner? Und wenn ihr nur eure Brüder grüßt, was tut ihr damit Besonderes? Tun das nicht auch die Heiden? Ihr sollt also vollkommen sein, wie es auch euer himmlischer Vater ist.
Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel
Dieser Dienst ist Ihnen angeboten durch EVANGELIUM TAG FÜR TAG. Um jeden Morgen das Evangelium per E-Mail zu bekommen melden Sie sich an:
|
|
|
|
Kommentar des heutigen Evangeliums:Hl. Johannes Chrysostomus "Die Ernte ist groß"
Hl. Johannes Chrysostomus (um 345 - 407), Bischof von Antiochia, dann von Konstantinopel, Kirchenlehrer Homilie über die große Ernte, 10,2-3
"Die Ernte ist groß"
Alle Arbeiten des Landwirts zielen natürlich auf die Ernte. Wie aber hat dann Christus ein Werk als Ernte bezeichnen können, das noch ganz in seinen Anfängen steckte? Der Götzendienst herrschte auf der ganzen Erde... Überall Schändung, Ehebruch, Perversion, Begierde, Raub, Kriege... Die Erde war erfüllt von so vielen Übeln! Keine Saat war hier gesät. Dornen, Disteln und schlechtes Kraut, das den Boden bedeckte: das alles war noch nicht ausgerissen. Kein Pflug war angespannt worden, keine Furche gezogen. Wie also kann Jesus sagen, dass die Ernte groß ist?... Die Apostel sind möglicherweise erschüttert und entmutigt: „Wie können wir den Mund öffnen, uns auf den Beinen halten vor so vielen Menschen? Wir, die Elf, wie werden wir alle Bewohner der Erde zur Umkehr bewegen können? Werden wir , die wir so unwissend sind, mit den Klugen zu reden verstehen; wir, die wir entblößt sind, mit den Bewaffneten; wir, die wir Untergebene sind, mit den Autoritäten? Wir sprechen nur eine Sprache, werden wir also mit den Barbarenvölkern diskutieren können, die in fremden Sprachen sprechen? Wer wird uns aufnehmen ohne unsere Sprache zu verstehen?“ Jesus will nicht, dass uns derartige Gedanken verunsichern. Deshalb nennt er das Evangelium eine Ernte. Genauso ist es bei seine Worten: „Alles ist vorbereitet, alle nötigen Dinge stehen bereit. Ich sende euch aus, um das reife Getreide zu ernten; ihr werdet am selben Tag säen und ernten.“ Wenn der Landwirt aufbricht, um die Ernte einzubringen, dann schäumt er über vor Freude und strahlt vor Glück. Er denkt nicht an die Mühen und die Schwierigkeiten, die auf ihn zukommen können... Leiht mir eure Zunge, spricht Christus, und ihr werdet das reife Getreide in die Scheunen des Königs fließen sehen. Deshalb sendet er sie aus mit den Worten: „Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt“ (Mt 28,20).
|
|
|
|
Lesung und Evangelium zum Tage: So, 12.06.2005
Sonntag, 12 Juni 2005
11. Sonntag im Jahreskreis , Hl. Eskil , Hl. Gaspare Luigi Dionigi Bertoni , Hl. Leo III. , Hl. Odulf , Hl. Onuphrius der Große
Buch Exodus 19,2-6.
Sie waren von Refidim aufgebrochen und kamen in die Wüste Sinai. Sie schlugen in der Wüste das Lager auf. Dort lagerte Israel gegenüber dem Berg. Mose stieg zu Gott hinauf. Da rief ihm der Herr vom Berg her zu: Das sollst du dem Haus Jakob sagen und den Israeliten verkünden: Ihr habt gesehen, was ich den Ägyptern angetan habe, wie ich euch auf Adlerflügeln getragen und hierher zu mir gebracht habe. Jetzt aber, wenn ihr auf meine Stimme hört und meinen Bund haltet, werdet ihr unter allen Völkern mein besonderes Eigentum sein. Mir gehört die ganze Erde, ihr aber sollt mir als ein Reich von Priestern und als ein heiliges Volk gehören. Das sind die Worte, die du den Israeliten mitteilen sollst.
Psalm 100(99),1-3.5.
[Ein Psalm zum Dankopfer.] Jauchzt vor dem Herrn, alle Länder der Erde! Dient dem Herrn mit Freude! Kommt vor sein Antlitz mit Jubel! Erkennt: Der Herr allein ist Gott. Er hat uns geschaffen, wir sind sein Eigentum, sein Volk und die Herde seiner Weide. Denn der Herr ist gütig, ewig währt seine Huld, von Geschlecht zu Geschlecht seine Treue.
Brief des Apostel Paulus an die Römer 5,6-11.
Christus ist schon zu der Zeit, da wir noch schwach und gottlos waren, für uns gestorben. Dabei wird nur schwerlich jemand für einen Gerechten sterben; vielleicht wird er jedoch für einen guten Menschen sein Leben wagen. Gott aber hat seine Liebe zu uns darin erwiesen, daß Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren. Nachdem wir jetzt durch sein Blut gerecht gemacht sind, werden wir durch ihn erst recht vor dem Gericht Gottes gerettet werden. Da wir mit Gott versöhnt wurden durch den Tod seines Sohnes, als wir noch (Gottes) Feinde waren, werden wir erst recht, nachdem wir versöhnt sind, gerettet werden durch sein Leben. Mehr noch, wir rühmen uns Gottes durch Jesus Christus, unseren Herrn, durch den wir jetzt schon die Versöhnung empfangen haben.
Evangelium nach Matthäus 9,36-38.10,1-8.
Als er die vielen Menschen sah, hatte er Mitleid mit ihnen; denn sie waren müde und erschöpft wie Schafe, die keinen Hirten haben. Da sagte er zu seinen Jüngern: Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenig Arbeiter. Bittet also den Herrn der Ernte, Arbeiter für seine Ernte auszusenden. Dann rief er seine zwölf Jünger zu sich und gab ihnen die Vollmacht, die unreinen Geister auszutreiben und alle Krankheiten und Leiden zu heilen. Die Namen der zwölf Apostel sind: an erster Stelle Simon, genannt Petrus, und sein Bruder Andreas, dann Jakobus, der Sohn des Zebedäus, und sein Bruder Johannes, Philippus und Bartholomäus, Thomas und Matthäus, der Zöllner, Jakobus, der Sohn des Alphäus, und Thaddäus, Simon Kananäus und Judas Iskariot, der ihn später verraten hat. Diese Zwölf sandte Jesus aus und gebot ihnen: Geht nicht zu den Heiden, und betretet keine Stadt der Samariter, sondern geht zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel. Geht und verkündet: Das Himmelreich ist nahe. Heilt Kranke, weckt Tote auf, macht Aussätzige rein, treibt Dämonen aus! Umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben.
Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel
Dieser Dienst ist Ihnen angeboten durch EVANGELIUM TAG FÜR TAG. Um jeden Morgen das Evangelium per E-Mail zu bekommen melden Sie sich an:
|
|
|
|
Kommentar des heutigen Evangeliums:Hl. Cyprian"Der Friede, den ihr ihm wünscht, soll bei ihm einkehr
Hl. Cyprian (um 200 - 258), Bischof von Karthago und Märtyrer Über die Einheit der katholischen Kirche
"Der Friede, den ihr ihm wünscht, soll bei ihm einkehren"
Der Heilige Geist gibt uns diesen Hinweis: „Suche den Frieden und jage ihm nach.“ (vgl. Ps 34,12) Der Sohn des Friedens soll den Frieden suchen und ihm nachjagen, der, der das Band der Liebe kennt und liebt, soll seine Zunge vor der Sünde der Zwietracht bewahren. Diesen göttlichen Vorschriften und seinen Geboten des Heils fügt der Herr am Vorabend seines Leidens dieses hinzu: „Meinen Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch.“ (Joh 14,27) Das ist das Erbe, das er uns hinterlassen hat: alle Gaben, alle Belohnungen, die er uns in Aussicht gestellt hat, hat er zugleich auch an die Bewahrung des Friedens gebunden. Wenn wir die Erben Christi sind, dann müssen wir auch in seinem Frieden bleiben. Wenn wir die Söhne Gottes sind, dann müssen wir friedliebend sein: „Selig die Friedensstifter, denn sie werden Söhne Gottes genannt werden.“ (Mt 5,9) Die Söhne Gottes müssen friedliebend sein, von Herzen sanftmütig, in der Rede einfach, in der Zuneigung gänzlich einmütig, treu verbunden durch die Bande der Einmütigkeit. Diese Einmütigkeit war einst vorhanden, bei den Aposteln. Und so hält das neue Volk der Gläubigen, treu den Vorschriften des Herrn, die Liebe aufrecht. Von dort her kam die Wirksamkeit ihrer Gebete: sie konnten sicher sein, dass sie alles erhielten, was sie von der Barmherzigkeit Gottes erbaten.
|
|
|
|
Lesung und Evangelium zum Tage: Sa, 11.06.2005
Samstag, 11 Juni 2005
Hl. Barnabas , Hl. Adelheid , Hl. Jolenta , Hl. Rosa Maria Francisca Molas y Vallvé , Hl. Paola Frassinetti
Apostelgeschichte 11,21-26.13,1-3.
Die Hand des Herrn war mit ihnen, und viele wurden gläubig und bekehrten sich zum Herrn. Die Nachricht davon kam der Gemeinde von Jerusalem zu Ohren, und sie schickten Barnabas nach Antiochia. Als er ankam und die Gnade Gottes sah, freute er sich und ermahnte alle, dem Herrn treu zu bleiben, wie sie es sich vorgenommen hatten. Denn er war ein trefflicher Mann, erfüllt vom Heiligen Geist und von Glauben. So wurde für den Herrn eine beträchtliche Zahl hinzugewonnen. Barnabas aber zog nach Tarsus, um Saulus aufzusuchen. Er fand ihn und nahm ihn nach Antiochia mit. Dort wirkten sie miteinander ein volles Jahr in der Gemeinde und unterrichteten eine große Zahl von Menschen. In Antiochia nannte man die Jünger zum erstenmal Christen. In der Gemeinde von Antiochia gab es Propheten und Lehrer: Barnabas und Simeon, genannt Niger, Luzius von Zyrene, Manaën, ein Jugendgefährte des Tetrarchen Herodes, und Saulus. Als sie zu Ehren des Herrn Gottesdienst feierten und fasteten, sprach der Heilige Geist: Wählt mir Barnabas und Saulus zu dem Werk aus, zu dem ich sie mir berufen habe. Da fasteten und beteten sie, legten ihnen die Hände auf und ließen sie ziehen.
Psalm 98(97),1-6.
[Ein Psalm.] Singet dem Herrn ein neues Lied; denn er hat wunderbare Taten vollbracht. Er hat mit seiner Rechten geholfen und mit seinem heiligen Arm. Der Herr hat sein Heil bekannt gemacht und sein gerechtes Wirken enthüllt vor den Augen der Völker. Er dachte an seine Huld und an seine Treue zum Hause Israel. Alle Enden der Erde sahen das Heil unsres Gottes. Jauchzt vor dem Herrn, alle Länder der Erde, freut euch, jubelt und singt! Spielt dem Herrn auf der Harfe, auf der Harfe zu lautem Gesang! Zum Schall der Trompeten und Hörner jauchzt vor dem Herrn, dem König!
Evangelium nach Matthäus 10,7-13.
Geht und verkündet: Das Himmelreich ist nahe. Heilt Kranke, weckt Tote auf, macht Aussätzige rein, treibt Dämonen aus! Umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben. Steckt nicht Gold, Silber und Kupfermünzen in euren Gürtel. Nehmt keine Vorratstasche mit auf den Weg, kein zweites Hemd, keine Schuhe, keinen Wanderstab; denn wer arbeitet, hat ein Recht auf seinen Unterhalt. Wenn ihr in eine Stadt oder in ein Dorf kommt, erkundigt euch, wer es wert ist, euch aufzunehmen; bei ihm bleibt, bis ihr den Ort wieder verlaßt. Wenn ihr in ein Haus kommt, dann wünscht ihm Frieden. Wenn das Haus es wert ist, soll der Friede, den ihr ihm wünscht, bei ihm einkehren. Ist das Haus es aber nicht wert, dann soll der Friede zu euch zurückkehren.
Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel
Dieser Dienst ist Ihnen angeboten durch EVANGELIUM TAG FÜR TAG. Um jeden Morgen das Evangelium per E-Mail zu bekommen melden Sie sich an:
|
|
|
|
Lesung und Evangelium zum Tage: Fr, 10.06.2005
Freitag, 10 Juni 2005
Hl. Bardo , Hl. Diana Andalò , Eustachius Kugler , Hl. Gerlach , Hl. Heinrich von Bozen , Hl. Maurin , Hl. Olivia
Zweiter Brief des Apostel Paulus an die Korinther 4,7-15.
Diesen Schatz tragen wir in zerbrechlichen Gefäßen; so wird deutlich, daß das Übermaß der Kraft von Gott und nicht von uns kommt. Von allen Seiten werden wir in die Enge getrieben und finden doch noch Raum; wir wissen weder aus noch ein und verzweifeln dennoch nicht; wir werden gehetzt und sind doch nicht verlassen; wir werden niedergestreckt und doch nicht vernichtet. Wohin wir auch kommen, immer tragen wir das Todesleiden Jesu an unserem Leib, damit auch das Leben Jesu an unserem Leib sichtbar wird. Denn immer werden wir, obgleich wir leben, um Jesu willen dem Tod ausgeliefert, damit auch das Leben Jesu an unserem sterblichen Fleisch offenbar wird. So erweist an uns der Tod, an euch aber das Leben seine Macht. Doch haben wir den gleichen Geist des Glaubens, von dem es in der Schrift heißt: Ich habe geglaubt, darum habe ich geredet. Auch wir glauben, und darum reden wir. Denn wir wissen, daß der, welcher Jesus, den Herrn, auferweckt hat, auch uns mit Jesus auferwecken und uns zusammen mit euch (vor sein Angesicht) stellen wird. Alles tun wir euretwegen, damit immer mehr Menschen aufgrund der überreich gewordenen Gnade den Dank vervielfachen, Gott zur Ehre.
Psalm 116(115),10-11.15-18.
Voll Vertrauen war ich, auch wenn ich sagte: Ich bin so tief gebeugt. In meiner Bestürzung sagte ich: Die Menschen lügen alle. Kostbar ist in den Augen des Herrn das Sterben seiner Frommen. Ach Herr, ich bin doch dein Knecht, dein Knecht bin ich, der Sohn deiner Magd. Du hast meine Fesseln gelöst. Ich will dir ein Opfer des Dankes bringen und anrufen den Namen des Herrn. Ich will dem Herrn meine Gelübde erfüllen offen vor seinem ganzen Volk,
Evangelium nach Matthäus 5,27-32.
Ihr habt gehört, daß gesagt worden ist: Du sollst nicht die Ehe brechen. Ich aber sage euch: Wer eine Frau auch nur lüstern ansieht, hat in seinem Herzen schon Ehebruch mit ihr begangen. Wenn dich dein rechtes Auge zum Bösen verführt, dann reiß es aus und wirf es weg! Denn es ist besser für dich, daß eines deiner Glieder verlorengeht, als daß dein ganzer Leib in die Hölle geworfen wird. Und wenn dich deine rechte Hand zum Bösen verführt, dann hau sie ab und wirf sie weg! Denn es ist besser für dich, daß eines deiner Glieder verlorengeht, als daß dein ganzer Leib in die Hölle kommt. Ferner ist gesagt worden: Wer seine Frau aus der Ehe entläßt, muß ihr eine Scheidungsurkunde geben. Ich aber sage euch: Wer seine Frau entläßt, obwohl kein Fall von Unzucht vorliegt, liefert sie dem Ehebruch aus; und wer eine Frau heiratet, die aus der Ehe entlassen worden ist, begeht Ehebruch.
Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel
Dieser Dienst ist Ihnen angeboten durch EVANGELIUM TAG FÜR TAG. Um jeden Morgen das Evangelium per E-Mail zu bekommen melden Sie sich an:
|
|
|
|
Lesung und Evangelium zum Tage: D0, 09.06.2005
Donnerstag, 09 Juni 2005
Hl. Ephräm , Hl. Felizian , Hl. Primus
Zweiter Brief des Apostel Paulus an die Korinther 3,15-18.4,1.3-6.
Bis heute liegt die Hülle auf ihrem Herzen, wenn Mose vorgelesen wird. Sobald sich aber einer dem Herrn zuwendet, wird die Hülle entfernt. Der Herr aber ist der Geist, und wo der Geist des Herrn wirkt, da ist Freiheit. Wir alle spiegeln mit enthülltem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn wider und werden so in sein eigenes Bild verwandelt, von Herrlichkeit zu Herrlichkeit, durch den Geist des Herrn. Daher erlahmt unser Eifer nicht in dem Dienst, der uns durch Gottes Erbarmen übertragen wurde. Wenn unser Evangelium dennoch verhüllt ist, ist es nur denen verhüllt, die verlorengehen; denn der Gott dieser Weltzeit hat das Denken der Ungläubigen verblendet. So strahlt ihnen der Glanz der Heilsbotschaft nicht auf, der Botschaft von der Herrlichkeit Christi, der Gottes Ebenbild ist. Wir verkündigen nämlich nicht uns selbst, sondern Jesus Christus als den Herrn, uns aber als eure Knechte um Jesu willen. Denn Gott, der sprach: Aus Finsternis soll Licht aufleuchten!, er ist in unseren Herzen aufgeleuchtet, damit wir erleuchtet werden zur Erkenntnis des göttlichen Glanzes auf dem Antlitz Christi.
Psalm 85(84),9-14.
Ich will hören, was Gott redet: Frieden verkündet der Herr seinem Volk und seinen Frommen, den Menschen mit redlichem Herzen. [Sela] Sein Heil ist denen nahe, die ihn fürchten. Seine Herrlichkeit wohne in unserm Land. Es begegnen einander Huld und Treue; Gerechtigkeit und Friede küssen sich. Treue sproßt aus der Erde hervor; Gerechtigkeit blickt vom Himmel hernieder. Auch spendet der Herr dann Segen, und unser Land gibt seinen Ertrag. Gerechtigkeit geht vor ihm her, und Heil folgt der Spur seiner Schritte.
Evangelium nach Matthäus 5,20-26.
Darum sage ich euch: Wenn eure Gerechtigkeit nicht weit größer ist als die der Schriftgelehrten und der Pharisäer, werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen. Ihr habt gehört, daß zu den Alten gesagt worden ist: Du sollst nicht töten; wer aber jemand tötet, soll dem Gericht verfallen sein. Ich aber sage euch: Jeder, der seinem Bruder auch nur zürnt, soll dem Gericht verfallen sein; und wer zu seinem Bruder sagt: Du Dummkopf!, soll dem Spruch des Hohen Rates verfallen sein; wer aber zu ihm sagt: Du (gottloser) Narr!, soll dem Feuer der Hölle verfallen sein. Wenn du deine Opfergabe zum Altar bringst und dir dabei einfällt, daß dein Bruder etwas gegen dich hat, so laß deine Gabe dort vor dem Altar liegen; geh und versöhne dich zuerst mit deinem Bruder, dann komm und opfere deine Gabe. Schließ ohne Zögern Frieden mit deinem Gegner, solange du mit ihm noch auf dem Weg zum Gericht bist. Sonst wird dich dein Gegner vor den Richter bringen, und der Richter wird dich dem Gerichtsdiener übergeben, und du wirst ins Gefängnis geworfen. Amen, das sage ich dir: Du kommst von dort nicht heraus, bis du den letzten Pfennig bezahlt hast.
Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel
Dieser Dienst ist Ihnen angeboten durch EVANGELIUM TAG FÜR TAG. Um jeden Morgen das Evangelium per E-Mail zu bekommen melden Sie sich an:
|
|
|
|
[eine Seite weiter]
|