Elisabeth
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Tagesheiliger
Tagesheilige :14.06. Hl. Burchard, Hl. Elischa, Hl. Gottschalk, Meinrad Eugster
14 Juni
Hl. Burchard
Bischof
Burchard war der Überlieferung nach Benediktinermönch in St. Emmeram in Regensburg. 968 wurde er erster Bischof von Meißen.
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14 Juni
Hl. Elischa
Prophet
Elischa war der Nachfolger von Elia als Prophet in Israel, er wirkte um 850 - 800 v.Chr. und wurde als Wundertäter verehrt.
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14 Juni
Hl. Gottschalk
Fürst und Märtyrer
Gottschalk, Sohn des Oboritenfürsten Uto, wurde im Michaelskloster in Lüneburg erzogen. Nach dem Tod seines Vaters musste er nach England in die Verbannung gehen, konnte aber zurückkehren und sein Amt als Fürst der Wenden ausüben. Er führte das Christentum in seinem Herrschaftsgebiet ein und gründete zusammen mit Erzbischof Adalbert I. die Bistümer Mecklenburg und Ratzeburg.
1066 wurde Gottschalk von aufständischen heidnischen Wenden ermordet.
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14 Juni
Meinrad Eugster
Laienbruder
Josef Gebhard Eugster war Schneider. 1874 trat er als Laienbruder ins Kloster Einsiedeln ein und nahm den Namen Meinrad an. Trotz schwerer Krankheit lebte er vorbildlich.
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Tagesheilige :13.06 Hl. Antonius von Padua
Juni
Hl. Antonius von Padua
Ordenspriester, Kirchenlehrer
Antonius von Padua war Portugiese, geboren in Lissabon 1195. Mit fünfzehn Jahren trat er bei den Augustinerchorherren ein. Als aber 1220 die ersten Märtyrer des Franziskanerordens von Marokko nach Portugal überführt und in Coimbra bestattet wurden, macht das einen so tiefen Eindruck auf Antonius, dass er Franziskaner wurde. Sein Wunsch, in Marokko zu wirken, ging aber nicht in Erfüllung: nach einem kurzen Aufenthalt dort wurde er krank, und auf der Rückreise verschlug es ihn nach Italien. Franz von Assisi ernannte ihn zum Lehrer der Theologie für die Minderbrüder in Bologna. Aber das eigentliche Feld seiner Tätigkeit wurde die Predigt. In Norditalien, Südfrankreich und zuletzt in Padua strömten ihm die Volksmassen zu. Er trat gegen den Wucher auf und setzte sich überhaupt für die Rechte der Armen ein. Schon 1231 starb er, erschöpft von seinen übermenschlichen Anstrengungen. Pius XII. erklärte ihn zum Kirchenlehrer.
Theologie und Gebet
„Ich will, dass du den Brüdern die heilige Theologie darlegst, jedoch so, dass weder in Dir noch in ihnen der Geist des Gebets ausgelöscht wird, gemäß der Regel, die wir versprochen haben.“ (Der hl. Franz von Assisi an Antonius von Padua)
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Tagesheilige : 12.06.Hl. Eskil, Hl. Gaspare Luigi Dionigi Bertoni, Hl. Leo III., Hl. Odulf, Hl.
12 Juni
Hl. Eskil
Glaubensbote und Märtyrer
Eskil zog um die Mitte des 11. Jahrhunderts nach Schweden und war als Glaubensbote im Södermanland tätig. Ob er auch als Bischof eingesetzt wurde, ist nicht gesichert. Als er 1080 bei einem Opfergelage die Teilnehmer belehren wollte, steinigten sie ihn.
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12 Juni
Hl. Gaspare Luigi Dionigi Bertoni
Priester und Ordensgründer
Gaspare wurde Priester und Leiter des Instituts der Canossianerinnen, das sich dem Unterricht für Jugendliche widmete. 1816 gründete er die Gemeinschaft der "Padri Stimmatine", der "Priester von den heiligen Wunden" zur Förderung von Seelsorge und Mission. 1925 wurde diese Kongregation von Papst Pius XI. bestätigt.
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12 Juni
Hl. Leo III.
Papst
Leo war Priester in Rom und wurde 795, in unruhigen Zeiten, zum Papst gekrönt. Nach seiner Wahl sandte er die Schlüssel zum Grab des Petrus und das Banner der Stadt Rom an den Frankenkönig Karl und anerkannte damit dessen Schutzherrschaft über Rom. Seine Gegner hatten Leo zuvor Meineid und Ehebruch vorgeworfen, ihn überfallen und misshandelt bei der Prozession am Tag des Apostels Markus. Leo floh 799 zum Frankenkönig nach Paderborn, erhielt die Zusage seines Schutzes und versprach wohl als Gegenleistung die Krönung Karls zum Kaiser. Am Christfest des Jahres 800 krönte er Karl in Rom zum Kaiser. Ob die Initiative zu dieser Kaiserkrönung von Karl oder von Leo ausging, ist umstritten; jedenfalls stellte sie einen Wendepunkt in der europäischen Geschichte dar und sie kennzeichnet das Ende der päpstlichen Abhängigkeit von den östlichen Kaisern.
Karl, der Große, versuchte immer wieder, sich in Bereiche des Papstes einzumischen: 809 ließ Karl auf einer Synode in Aachen das "Filioque" anerkennen; Leo III. verhinderte aber, dass das "Filioque" in das Nicänische Glaubensbekenntnis eingefügt wurde, er ließ in der Peterskirche Tafeln mit dem unveränderten Glaubensbekenntnis aufhängen und vermied so den Konflikt mit der Ostkirche.
Bei der Kaiserkrönung von Karls Nachfolger Ludwig in Aachen 813 war Leo nicht anwesend, er wollte offenbar die Macht der fränkischen Kaiser über Rom nicht uneingeschränkt anerkennen. Dennoch begann unter Leo die Entwicklung zu einer Gesellschaft, in welcher der Kaiser die weltliche und der Papst die geistliche Macht innehatte.
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12 Juni
Hl. Odulf
Priester und Mönch
Odulf, Sohn von Ludigs von Oorschot, wurde in Utrecht an der Domschule ausgebildet und zum Priester geweiht. Er war als Priester an der Kirche seines Vaters tätig, dann wurde er Mönch im Kloster St. Martin in Utrecht. Als Seelsorger war er dann in Stavoren tätig, die letzten Jahre seines Lebens verbrachte er wieder in seinem Kloster.
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12 Juni
Hl. Onuphrius der Große
Mönch und Einsiedler
Onuphrios war abessinischer Fürstensohn. Er wurde im Kloster Hermopolis erzogen, war Mönch geworden und verzichtete auf die fürstliche Nachfolge, um die Einsamkeit aufzusuchen. Er fand sie in einem der abgelegenen Felsenklöster von Göreme in Kappadokien, wo er 60 Jahre lang in andächtiger Betrachtung und als Lehrer der kappadokischen Kirche lebte.
Kurz vor seinem Tode, Ende des 4. Jahrhunderts fand ihn der Legende nach Paphnutios und reichte ihm die Kommunion, die er sonst an allen Sonn- und Feiertagen von einem Engel erhalten hatte. Sein Name wird auf den Esel, griechisch: "onos", bezogen, der ihn als Lehrenden über die weiten Strecken in die klösterlichcn Siedlungen getragen habe.
Paphnutios verfasste nach Onuphrios' Tod dessen Biographie. Die koptische Kirche verehrt ihn seit dem 7. Jahrhundert. Onuphrios gilt als Helfer in der Todesstunde. Kreuzfahrer brachten den Kult in den Westen. Seine Schädelreliquie, vom Papst an Heinrich den Löwen gesandt, soll von diesem in seine Münchner Burgkapelle, andere Reliquien später auch in die Residenz Braunschweig überführt worden sein.
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Tagesheilige :11.06. Hl. Barnabas, Hl. Adelheid, Hl. Jolenta, Hl. Rosa Maria Francisca Molas y Va
11 Juni
Hl. Barnabas
Apostel
Barnabas, „ein trefflicher Mann, erfüllt vom Heiligen Geist und Glauben“ (Apg 11, 23), wird in der Apostelgeschichte (14, 4) als Apostel bezeichnet, obwohl er nicht zum Kreis der Zwölf gehörte. Er war Diasporajude aus Zypern, gehörte zum Stamm Levi und hieß ursprünglich Josef. Wann und wie er Christ wurde, wissen wir nicht. In Apg 4, 36-37 wird seine Hochherzigkeit gerühmt. Er war es, der den neubekehrten Saulus bei den verängstigten und misstrauischen Jüngern in Jerusalem einführte (Apg 9, 26-27), ihn später (um 42) aus Tarsus nach Antiochia holte und als Mitarbeiter gewann. Zusammen gingen sie auf die erste Missionsreise nach Zypern und dem südlichen Kleinasien; zusammen traten sie auf dem sog. Apostelkonzil in Jerusalem dafür ein, dass man den Heiden, die Christen werden wollen, nicht das jüdische Gesetz auferlegen solle. Später kam es zwischen den beiden zu einer Auseinandersetzung, weil Paulus den Markus, einen Verwandten des Barnabas, nicht auf die zweite Missionsreise mitnehmen wollte. Barnabas fuhr dann mit Markus allein nach Zypern (Apg 15, 39). Nach einer späteren Überlieferung soll er in Salamis gesteinigt worden sein.
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11 Juni
Hl. Jolenta
Herzogin von Polen-Kalisch, Äbtissin in Gnesen
Jolenta, Tochter von König Béla IV. von Ungarn, wurde die Frau von Herzog Boleslaw VI. von Polen-Kalisch. Nach dessen Tod wurde sie 1279 Nonne im Klarissenkloster Alt-Sanchecz und 1292 Äbtissin im von ihrem Mann gegründeten Klarissenkloster in Gnesen.
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11 Juni
Hl. Rosa Maria Francisca Molas y Vallvé
Ordensgründerin
Rosa Maria Francisca gründete 1857 in Tortosa die Ordensgemseinschaft der "Dienerinnen Unserer Lieben Frauen vom Trost" zur Kinder- und Krankenpflege.
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11 Juni
Hl. Paola Frassinetti
Ordensgründerin
Paula gründete 1835 in Genua die Kongregation der "Scuore di Santa Dorothea", die "Schwestern der heiligen Dorothea". 1841 wurde der Ordenssitz nach Rom verlegt, 1863 erfolgte die päpstliche Bestätigung.
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Tagesheilige 10.06.: Hl. Bardo, Hl. Diana Andalò, Eustachius Kugler,Hl. Gerlach, Hl. Heinrich von
10 Juni
Hl. Bardo
Erzbischof
Bardo war ein Sohn aus adliger Familie, er wurde Benediktiner-Mönch in Fulda, dann Abt in Kaiserswerth und Hersfeld, ab 1031 Erzbischof in Mainz. Er lebte so asketisch, dass Papst Leo IX. ihn ermahnte, mehr auf seine Gesundheit zu achten. Berühmt wurden seine Frömmigkeit und Mildtätigkeit vor allem auch gegenüber dem fahrenden Volk. Bardo ließ den Mainzer Dom bauen und weihte ihn im Beisein seines Verwandten, des Kaisers Konrad II. Während einer Reise starb er in Paderborn, in seinem Mainzer Dom wurde er begraben.
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10 Juni
Hl. Diana Andalò
Nonne
Diana erbaute mit Hilfe von Jordan von Sachsen das der Agnes geweihte Dominikanerinnenkloster in Bologna. Etwa 50 erhaltene Briefe von Jordan an Diana sind Zeugnis ihrer Freundschaft.
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10 Juni
Eustachius Kugler
Ordensprovinzial
Joseph Kugler war Bauernsohn und körperbehindert. Er konnte erst nach Ablehnungen und Schwierigkeiten im Alter von 26 Jahren dem Hospitalierorden der Barmherzigen Brüder vom Hl. Johannes von Gott beitreten und den Ordensnamen Eustachius annehmen. 1905 wurde er zum Prior der Anstalt Straubing, 1922 des Krankenhauses in Neuburg an der Donau, 1925 zum Ordensprovinzial für Bayern ernannt. 1929 begann er mit dem Bau des großen Krankenhauses in Regensburg, was ob der gewagten Größe des Projekts umstritten war.
Schwere Leiden suchten Eustachius heim, er trug sie mit Geduld. Er starb im Ruf der Heiligkeit.
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10 Juni
Hl. Gerlach
Mönch
Gerlach war Prämonstratenser in der Abtei Rot bei Nürnberg. Mit Eberhard von Wolfegg ging er 1171 nach Obermarchtal zur Neugründung des Klosters. Dort wurde er Prior, ab 1187 Propst. Ein zwölfjähriges Siechtum infolge eines Schlaganfalles ertrug er mit großer Geduld und Ergebung.
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10 Juni
Hl. Heinrich von Bozen
Tagelöhner
Heinrich lebte mit strengster Selbstkasteiung. Bei seiner Beisetzung im Dom von Treviso haben sich der Überlieferung nach zahlreiche Wunder ereignet.
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10 Juni
Hl. Maurin
Abt
Maurinus hat nach der Inschrift auf seinem Sarg an der Stelle seines Begräbnisses den Martertod erlitten. Dieser Sarg wurde 966 beim Neubau der Kirche St. Pantaleon in Köln gefunden.
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10 Juni
Hl. Olivia
Märtyrerin
Oliva wurde aus ihrer Heimatstadt Parlemo auf Sizillien, nach Tunis verschleppt und dort getötet, weil sie ihren Glauben nicht verleugnen wollte.
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Tagesheilige :09.06. Hl. Ephräm, Hl. Felizian, Hl. Primus
09 Juni
Hl. Ephräm
Diakon, Kirchenlehrer
Ephräm (Afrem) wurde um 306 in Nisibis in Mesopotamien geboren, das damals noch unter römischer Herrschaft stand. Unter dem Bischof Jakob und seinen drei Nachfolgern war der Diakon Ephräm Lehrer an der Schule von Nisibis. Als die Stadt 363 an die Perser fiel, zog er nach Edessa und lebte dort noch zehn Jahre als Asket in einer Höhle oberhalb der Stadt. Auch hier war er Lehrer und Prediger für die Menschen, die zu ihm kamen. Wir besitzen von ihm ein reiches Schrifttum in syrischer Sprache und in griechischen Übersetzungen: Schrifterklärungen, Predigten und Hymnen. Durch seine Hymnen, die beim Gottesdienst gesungen wurden, gelang es ihm, die gnostische Häresie des Bardaisan zurückzudrängen. Ephräm ist der bedeutendste Schriftsteller der syrischen Kirche. Noch heute nehmen seine Hymnen in der syrischen Liturgie einen breiten Raum ein; sie haben auch die Hymnendichtung des Abendlandes beeinflusst. Ephräm wurde 1920 zum Kirchenlehrer erklärt.
„Durch die Seele lebt der Mensch, und durch den Leib sieht und hört er. Aber erst durch den Glauben, die Liebe und die Weisheit wird er mit der Gottheit vereint und nach ihrem Bild gestaltet. Dieses wunderbare Gefüge dürfen wir nicht zerstören; der Glaube darf nicht herausgerissen werden aus unserer Seele. Sonst wären wir die heimlich Toten, von denen das Leben gesagt hat: Lasst die Toten ihre Toten begraben.“ (Ephräm der Syrer)
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09 Juni
Hl. Felizian
Märtyrer
Felicianus war nach der Legende ein vornehmer, christlicher Römer, der mit seinem Bruder Primus von heidnischen Priestern verklagt wurde, weil die beiden nicht opfern wollten. Auf Befehl der Kaiser Diokletian und Maximian wurden sie eingekerkert. Nach zahlreichen grausamen Martern - sie wurden gebrannt, gegeißelt, dann Löwen und Bären vorgeworfen, die sich aber sanft zu ihren Füßen legten - wurden sie schließlich enthauptet, nachdem ihre Standhaftigkeit Tausende bekehrt hatte. Ihre den Hunden und Vögeln vorgeworfenen Leiber blieben unversehrt, bis sie bestattet wurden.
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09 Juni
Hl. Primus
Märtyrer
Primus und sein Bruder Felicianus waren nach der Legende vornehme Römer, die nach ihrer Taufe unermüdlich versuchten, ihre Mitbürger zum Christentum zu bekehren. Außerdem kümmerten sie sich hingebungsvoll um Christen im Gefängnis; dennoch gelang es ihnen selbst in der Verfolgung unter Diokletian, den Häschern des Kaisers zu entkommen. Schließlich seien sie doch angeklagt worden, weil sie nicht den Götzen opfern wollen. Nach zahlreichen grausamen Martern - sie wurden gebrannt, gegeißelt, mit Nägeln gequält, Löwen und Bären vorgeworfen, die sich aber sanft zu ihren Füßen legen - wurden sie schließlich enthauptet, nachdem ihre Standhaftigkeit Tausende bekehrt hatte. Ihre den Hunden und Vögeln vorgeworfenen Leiber blieben unversehrt, bis sie bestattet wurden.
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Tagesheilige :08.06. Hl. Engelbert, Hl. Giselbert, Sel. Maria Gräfin von Droste, Hl. Medard
08 Juni
Hl. Engelbert
Probst
Engelbert war Prämonstratenser in Ursberg. 1140 wurde er von Otto von Freising zum Probst im neuen Stift Schäftlarn ernannt. Anfang 1153 trat er von diesem Amt zurück und lebte als einfacher Chorherr.
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08 Juni
Hl. Giselbert
Laienbruder
Giselbert war Diener bei Gottfried von Cappenberg. Er trat mit diesem in das von Gottfried gestiftete Prämonstratenserkloster in Cappenberg ein als Laienbruder. Seine Mildtätigkeit wurde hoch geschätzt.
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08 Juni
Sel. Maria Gräfin von Droste
Mystikerin und Oberin
Mit 25 Jahren trat Maria in den Orden der "Schwestern vom Guten Hirten" ein, 1894 wurde sie Oberin in Porto. Aufgrund einer Rückenkrankheit schon bald ans Bett gefesselt, erfüllte sie dennoch ihre Pflichten. Immer häufiger wurden ihr Visionen zuteil, so der Wunsch, die ganze Welt dem Herzen Jesu zu weihen; dies übermittelte sie Papst Leo XIII., der mit seiner Enzyklika "Annum sacrum" zum Heiligen Jahr 1900 dem Anliegen entsprach und das Hochfest "Heiligstes Herz Jesu" auf den 11. Juni 1899 festsetzte. Maria aber starb drei Tage zuvor.
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08 Juni
Hl. Medard
Bischof
Als Sohn eines fränkischen Adligen geboren, wurde Medardus 505 Priester und 530 Bischof von Vermond in der Picardie. Er verlegte den Bischofssitz nach Noyon, wurde 532 auch Bischof von Tournai als Nachfolger des Eleutherius. Von ihm empfing Radegundis von Thüringen die Weihe zur Diakonisse. Seine hingebungsvolle Liebe zu Armen und Notleidenden ließ ihn schon früh weite Verehrung finden.
Die Legende erzählt, wie Medardus bei einer Wanderung übers Feld von einem Gewitter überrascht wurde und ein Adler kam, der ihn mit seinen Schwingen vor dem Nasswerden schützte.
Radegundis Mann König Chlotar I. ließ in Soissons, dem Sitz der französischen Könige, eine Abtei errichten und darin die Gebeine Medardus' beisetzen. Von hier aus breitete sich schnell seine Verehrung aus.
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